Die Anderswelt. Manches ist frei anderes nicht so frei erfunden ;)



Seit ich dich das erste mal gesehen habe verfolgst du mich in meinen Träumen. Ich möchte es nicht, doch wie sollte man Träume beeinflussen können. Das aufwachen aus diesen Träumen ist eine Qual, so gern würde ich mich wieder hinnein in dieses Gefühl der goborgenheit flüchten. Wie gern würde ich die Sicherheit spüren, wenn du bei mir bist. Selbst in meinen Träumen ist es verworren. Du bist eiskalt auf der einen Seite und der liebevollste Mensch auf der anderen Seite. Einmal bist du verheiratet, einmal ohne definierten Status, das einzige was ich aber sicher weiss sind jedesmal diese Gefühle. Ich weiss nicht wo sie herkommen ich kenne dich nicht. Ich habe, sollte und werde keinen konntakt zu dir außerhalb der Pflichtvorlesungen haben. Ich möchte eigentlich nur das es aufhört. Ich bin nach diesen nächten irgendwie nicht ich selbst. Ich träume mit offenen Augen, bin abwesen. Ich bin einfach nicht mehr ich selbst wie ein kleiner wild gewordener Teenie.
Es ist so schon immer schlimm dich jede Woche zu sehen deine Blicke, die sich anfühlen als würden sie durch mich durch dringen. Lesen könnten was ich denke, was ich fühle.  So stahl blaue augen die anfangen zu leuchten wenn du über ein Thema philosophierst welches dir wichtig ist.
Auch bekomme ich immer deinen suchenden Blick wenn du den Raum betrittst unf dein grinsen wenn du mich entdeckst. Als erstes dachte ich noch ich bilde mir das nur ein aber mit der zeit ist es nicht nur mir aufgefallen. Das verwirrt mich. Ich weiss das ich dich die Tage das letzte mal sehe und ich bin auf der einen Seite sehr froh darüber aber auf der Anderen hinterlässt es auch eine trautigkeit. Ich schiebe diese Gedanken weg.
Hätte ich den Anderen Studienweg einschlagen können würde ich dich länger sehen, aber so, wird es das gewesen sein und was bleibt, ich möchte gar nicht darüber nachdenken. Ich möchte nicht das du ganz aus meinem Leben verschwindest auch wenn das totaler humbug ist denn du bist überhaupt kein Teil meines Lebens.
Ich weiss auch das beziehungsweise denke zu wissen das du eine Frau hast, jedenfalls hast du ein ring an deinem Finger, dem Finger. Ich mag nicht auf ihn starren aber mache es immer wieder. Manchmal versetzt es mir einen Stich, manchmal wünsche ich mir er wäre nicht da oder  ich würde den anderen an meiner Hand tragen. Diese gedanken verfolgen mich. Es ist sehr schwer sie abzuschütteln, sie zu verdrängen.
Es ist so albern das weiss ich auch, aber es gibt doch auch genügend Geschichten die so beginnen. Einige habe ich selber schon direkt miterlebt. Nie war es einfach doch wenn sie es geschafft haben waren sie glücklich gemeinsam. Leider habe ich das direkt schon gesehen, nun weiss ich dass das möglich ist und es scheert die kleine lodernde Glut.
Es kommt der gnadenlose Romantiker durch den ich immer versuche zu versstäcken weil er mich immer wieder nur in schwierigkeiten bring und mich verletzlich macht.

Der Tag an dem ich dich das letzte mal sehe rückt immer näher. Es wird nicht lange sein. Ein paar Sekunden wahrscheinlich nur. Ich würde nur zu gern wissen was in deinem Kopf vorgeht wenn sich unsere Blicke treffen, was du denkst wenn du den Raum mit deinen Augen absuchst. Ist es schlicht und ergreifend nur weil du überlegst ob du im richtigen Kurs bist oder hast du noch andere Gedanken?

Als ich dich das erste mal sah, es wahr zu einem Eignungstest, du führtest mit einem älterern Herren das Gespräch dafür. Ich kam in den Raum mit einer anderen, war so schon nervös, jedoch als ich deine Augen sah die mich fixierten, hatte ich das gefühö im Türrahmen versteinert stehen zu bleiben genauso wie die Zeit. Du lächeltes mich an.
Seit diesem Tag bist du in meinen Gedanken in meinen Träumen und ich kann dich aus ihnen nicht mehr verbannen.

Nach der Ablehnung wurde es besser und ich beschloss ein anderen Studiengang zu belegeben. Als ich jedoch den Kursplan sah und die dazugehörigen Professoren, blieb mir kurzzeitig der Atem weg. Da stand dein name der sich in meinen Kopf eingebrannt hatte.
Als dann die erste Vorlesung  kam und du den vollen Raum betrachtet hast blieb dein Blick an mir kleben.
Es arbeitetete in dir, man hat gesehen wie du überlegt hast ob wir uns kennen und schliesslich fragtest du mich vor versammelter Manschafft am Anfang des Kurses, ob wir uns kennen würden.
Es war ein helbes Jahr her. Ich lief Rot an und versuchte Laut und nicht nervös zu antworten, aber ich glaube es gelang mir nicht sehr überzeugend. Das ich mich outen musste das ich eigentlich etwas anderes Studieren wollte war weniger schlimm für mich. Ich wurde wegen dir rot. Ich hasse es so sehr wenn das passiert und dachte eigentlich ich hätte es mitlerweile unter kontrolle aber nein. Du hast mich damit komplett aus der Bahn geworfen. Dieses dämliche grinsen was ich von nun an meinst auf den Lippen hatte tat sein rest. Ich muss ausgesehen haben wie der erste Mensch der ein neues ihm Unbekeanntes Lebewesen sieht.
So setzte sich das nun Kurs für Kurs fort. Immer das gleiche Schema. Du betrirttst den Raum suchst ihn ab unsere Blicke treffen sich ein lächeln erschent auf deinen Lippen, ein Gruß und die nächsten 90 min vergingen immer wie im Flug.
Die 2 Semester sind nun rum und es wird nicht mehr Passieren. Die Abgabe ist nun vorbei.

30.6.16 11:01

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