Mal etwas zu mir

Ich habe es satt. Ständig muss ich mich vor anderen erklären.

Ja ich bin "Krank", wenn man es so sagen will auch wenn ich den Begriff nicht mag.
Borderline und Despressionen sind nicht nur für mich anstrengend sondern auch für die Menschen im Umfeld. Deswegen bekommen es die meissten auch nicht mit wenn sie es nicht sollen. Man lernt schnell sich die Maske aufzusetzen. Nur Momentan kann ich es einfach nicht mehr. Die letzte Zeit hat mich einfach so viel Kraft gekostet das sie nun langsam bröckelt.
Natürlich gibt es 2/3 Menschen die es Wissen 2 können damit umgehen und wenn dann auch noch gerade jetzt einer davon entscheidet zu gehen und einen von jetzt auf gleich aufs abstellgleis schiebt ist das nicht grad hilfreich.

Man braucht Hilfe, mir fällt es schwer danach zu Fragen,möchte ja auch keinem zur Last fallen und wenn man es dann doch mal tut und dann auch da noch im Stich gelassen wird, wobei es sich nur um eine kleine bitte handelte aber für mich einfach eine grosse unterstützung gewesen wäre, ist es ein weiterer Tiefschlag.

Die wenigstens wissen wie es ist wenn man einfach nicht mehr hoch kommt, wenn man nicht aus dem bett kommt.
Es sagt sich so einfach mach es doch einfach aber das ist es nicht.

Es ist einfach schrecklich anstrengend alles da sind die alltäglichsten Sachen ein Kampf, und Dinge die ich nur für mich machen müsste mache ich nicht weil es nicht mehr wichtig scheint. Wie essen zum beispiel.

Es fällt mir unsäglich schwer mir etwas zu essen zu machen und meistens lass ich es. Wenn ich bei Freunden bin mag es gehen, aber allein für mich etwas machen momentan unmöglich. So kommt es durchaus vor das ich einfach mal gar nichts esse.
Ab und zu hört man dann du hast aber abgenommen und dann etweder das is ja toll wie machst du das nur oder ist alles ok bei dir? Wo sie dann ja doch nicht wirklich daran interessiert sind dir zu helfen.
So ein langes und anstregendes tief ist auch neu für mich, was aber auch daran liegt das ich sonst meine 2 Freunde hatte dich mich aufgefangen haben und für mich da waren.
Sie haben sich immer sehr gut ergänzt. Nun fehlt einer und das er weg ist tut unsagbar weh. Es bestättigt wieder mein denken das Worte doch belanglos sind und freunde nur temporär.

In meinem Kopf ist momantan nur Chaos und das Gefühl der leere und Einsamkeit hat mich vollkommen eingenommen.

Ich versuche zu Funktionieren ich muss es auch, aber es geht immer weniger...

29.8.16 13:45

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